Andrea Mittendorf von Celia.

»Celia Fashion«: Angezogen und fertig für den Laufsteg!

Mit »Celia Fashion« hat die Wolfenbütteler Innenstadt ein besonderes Geschäft für Frauenmode – von elegant bis sportlich und von Jung bis Alt. Für die Filialleiterin Andrea Mittendorf ist das Modegeschäft eine echte Herzensangelegenheit.

Der Eingang von dem jungen Modegeschäft Celia ist hell und einladend.
Celia: Mode für die Frau auf der Langen Herzogstraße. © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Ich bin im östlichen Teil der Fußgängerzone mit der Wolfenbütteler Einzelhändlerin Andrea Mittendorf verabredet und werde herzlich begrüßt. Die Geschäftsfrau spricht sich noch kurz mit ihrer Kollegin ab und übergibt ihr eine Kundin, die sich gerade ein bestelltes Tuch abholt. Anschließend lädt sie mich ein, ihr in das kleine Büro im hinteren Bereich des Geschäfts zu folgen.

Ich hätte nie gedacht, dass es vegane Bekleidung gibt. Klar: Polyester ist auch vegan und Baumwolle ebenfalls. Aber ich werde aufgeklärt, dass bei der Kollektion von »Ragwear« die Natürlichkeit sogar das Markenzeichen ist. Und die lockere Mode gibt es, verrät mir Andrea Mittendorf, natürlich in Wolfenbüttel.

Die Marke Blutsgeschwister macht junge Mode.
Junge Mode bei Celia. © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Und nicht nur diese Marke sei ein Beleg dafür, dass es in der Lessingstadt auch besondere Mode für junge und für ältere Frauen gibt. »Ob „Tom Taylor“, „Buena Vista“, „Soyaconcept“, Lederjacken von „Gipsy“ oder moderne Mode von „Blutsgeschwister“ – wir können für unsere Kundinnen ab 20 Jahre bei uns ein großes Angebot bieten«, freut sich Andrea Mittendorf.

Statt Floristik in den Einzelhandel

Mit bei unserem Gespräch dabei sind die Hunde Petrine und Smila. Andrea Mittendorf ist erkältet aus dem Kurzurlaub zurückgekommen. Aber trotzdem erzählt die gebürtige Wolfenbüttelerin begeistert und voller Freude.

Bei Celia arbeite sie seit sechs Jahren – zuerst in Teilzeit und dann ganz. Seit einigen Jahren trägt sie schon die Verantwortung für den Laden, der seinen Hauptsitz in Hamburg und sogar noch eine weitere Filiale auf Wangerooge hat. Andrea Mittendorf steckt viel Herzblut in das Geschäft.

Bei Celia gibt es sportliche aber auch elegante Mode.
Von sportlich bis elegant. © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

»Mit meinem Chef Steffen Glass bin ich absolut auf einer Wellenlänge. Er hat seinen Geschäftssitz in Hamburg und kümmert sich um den Einkauf. Inzwischen bin ich richtig mit dem Laden zusammengewachsen und freue mich, dass sich alles so positiv entwickelt«, erzählt sie begeistert. »Ich wollte eigentlich Floristin werden. Aber meine Mutter meinte, das käme gar nicht in Frage«, lacht sie.

Eine harte Lehre

Aber obwohl die Modebranche nicht ihre erste Wahl war: Andrea Mittendorf bereut diesen Schritt nicht. »Ich bin in diesem Beruf richtig glücklich«, erklärt sie mir.

In dem ehemaligen Modehaus Bär, bewarb sie sich und bekam sofort eine Stelle. »Die erste Zeit war schwierig. Da habe ich manche Nacht in mein Kissen geheult«, gesteht sie mir lächelnd. Aber sie habe in ihrer Lehre alles Wichtige gelernt: von der Warenkunde bis zur Warenwirtschaft.

Bunte Strickmützen bei Celia zeigen: Winter muss nicht langweilig sein…
Winter muss nicht langweilig sein… © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Nur beim Verkauf selbst habe sie erst später in dem Modegeschäft Engbers, das sie in Wolfenbüttel ebenfalls schon geführt hat, in gezielten Schulungen noch richtig viel dazugelernt. »Der ganze Verkauf heute hat sich im Vergleich zu meiner Lehrzeit stark verändert. Jetzt ist der Einkaufsbummel eine Freizeitaktivität, auf die sich oft die ganze Familie freut. Deshalb gibt es bei uns immer einen Kaffee oder am Samstag auch ein Gläschen Sekt«, bemerkt sie fröhlich.

Viele Stationen

Für »quengelnde Ehemänner« wie mich gibt es gelegentlich im Sommer sogar ein Bierchen im Kühlschrank, wenn die Geduld einmal zu arg strapaziert wird. »Meine Kundinnen sollen sich bei mir wohlfühlen. Ich freue mich dann selbst. Und wenn sie noch mit einem neuen Kleidungsstück motiviert und schön und glücklich nach Hause gehen, dann bin ich zufrieden«, freut sie sich.

Alles, was mit dem Thema »Schöner machen« zu tun hat, damit beschäftigt sich Andrea Mittendorf leidenschaftlich gern. Egal ob Deko oder Mode. Gute Beispiele dafür sind Petrine und Smila. Andrea Mittendorf hat eine Vorliebe für skandinavische Wohnkultur und in diesem Zusammenhang ist sie auf die beiden ungewöhnlichen Hundenamen gekommen.

Die Hündin Petrine gehört zu Andrea Mittendorf.
Petrine… © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Mit ihren Hunden hat es sowieso eine besondere Bewandtnis, denn einen Hund wollte sie schon als Jugendliche haben. Ihre Mutter war jedoch weniger begeistert von dieser Idee und vertröstete sie mit einer Katze. »Sie meinte, ich könnte mir ja später einen Hund kaufen, wenn ich verheiratet bin«, erinnert sie sich. Und Andrea Mittendorf hatte Geduld. In einer Lebensphase, als es bei ihr richtig alternativ und ländlich zuging, erfüllte sie sich endlich Ihren Wunsch nach einem Hund. »Wir lebten damals in einer großen Patchwork-Familie fast in einem Bauernhaus mit Pferden, Katzen und natürlich Hunden zusammen.«

Wolfenbüttel hat viel zu bieten

Ihr früherer Chef hatte sie auf die englische Hunderasse aufmerksam gemacht. Und irgendwann beschäftigte sich Andrea Mittendorf so intensiv mit dem Thema, dass sie selbst welche züchtete. »Das war eine tolle Zeit. Die Kinder wurden größer und konnten sich mit um unsere Tiere kümmern. Aber es bedeutete natürlich trotzdem auch Arbeit«, berichtet sie.

Die zweite Hündin von Andrea Mittendorf heißt Smila.
…und Smila. © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Mit dem Züchten sei es nun vorbei. Dafür fehle ihr die Zeit. Ihre beiden Hunde beanspruchen noch ausreichend Aufmerksamkeit. Außerdem darf sie sich inzwischen auch mit einem Enkelkind beschäftigen. Langeweile scheint die sportliche blonde Filialleiterin nicht zu kennen. Genug Zeit für Bücher gibt es trotzdem noch. Am besten sei es, wenn die Lektüre spannend sei, bekennt sie.

Und auch ihre Heimatstadt Wolfenbüttel biete ein ausreichend großes Angebot für die Freizeitgestaltung: »Ich kann hier einkaufen, essen gehen, Kultur erleben und Natur genießen. Wenn mir Leute sagen, es gebe hier nichts, kann ich das nicht nachvollziehen.«

Die Kunst der Beratung

Zwar sei die Stadt überschaubar, aber für das Geschäft bedeute dies, dass es einen hohen Anteil Stammkundinnen gibt. »Ich kenne meine Kundinnen meistens schon und weiß, welche Marke sie gerne trägt oder welche Farbe sie gerne mag. Und dann kann ich ihr gezielt das richtige anbieten«, so Mittendorf.

Die Geschäftsführerin Andrea Mittendorf und ihre Kolleginnen beraten gern.
Andrea Mittendorf und ihre Kolleginnen beraten gern. © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Aber sie freue sie es immer wieder, wenn eine Kundin etwas Neues ausprobiert – eine neue Farbe oder einen neuen Schnitt. Als geübte Modeberaterin bedürfe es bei der Anprobe deswegen viel Ehrlichkeit und Fingerspitzengefühl: »Wenn eine Größe mal nicht passt, dann empfehlen wir ehrlich und unkompliziert, es mit einer anderen zu probieren. Und auch bei Farben oder Schnitten machen meine Kolleginnen und ich gerne Vorschläge.

Hier liege deutlich der Vorteil zum Internet, so Andrea Mittendorf. Der Einzelhandel habe eine ganze Weile gebraucht, bis er begriffen hätte, wie schwierig diese Konkurrenz ist. Aber der Herausforderung habe sich die Branche gestellt.

Mädelsnachmittage mit viel Spaß

»Viele Kundinnen kommen eigentlich lieber in das Geschäft, um die Ware zu fühlen und zu probieren«, stellt sie begeistert fest. Aber auch bei jüngeren Frauen kehre sich der Trend um. »Wenn Kundinnen enttäuscht ihre im Internet bestellte Waren zurückgeschickt haben, weil sich das gewünschte Kleidungsstück beim Tragen ganz anders anfühlt als erwartet, dann genießen sie unseren Service vor Ort wieder gerne«, weiß sie.

Natürlich gibt es bei Celia auch immer einen Kleiderständer mit Schnäppchen…
Natürlich gibt es bei Celia auch immer Schnäppchen… © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Außerdem sei das Einkaufen zu einem Ort der Begegnung geworden. Es würde oft ein gutes Gespräch geben – zwischen Kunden und Verkäufern. Aber genauso unter den Kunden selbst. »An unseren Mädelsabenden kommen die Kundinnen zusammen, trinken einen Sekt, genießen Häppchen und probieren ganz in Ruhe die neuen Kollektionen aus. Da kommt die Kommunikation untereinander dann schnell von alleine«, so Mittendorf.

Bei Celia wird die neue Mode präsentiert.
Neue Mode bei Celia. © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Die Idee sei vor einigen Jahren von einer befreundeten Kundin gekommen: »Einige ihrer Freundinnen fragten nach, woher sie diese tollen Klamotten hätte. Und so sei die Idee entstanden, sich doch einmal mit allen Mädels zusammen gemütlich an einem Samstagnachmittag zu treffen.«

Über Facebook gibt es Neuigkeiten

Andrea Mittendorf erinnert sich noch genau an den ersten Abend: »Ich war zurückhaltend und nahm bei zwanzig Zusagen an, dass am Ende nur so vier oder fünf Leute kommen. Also habe ich gewartet und mit einem Schlag war der Laden plötzlich voll. Es war ein toller Nachmittag. Deswegen haben wir den Mädelsabend seitdem zu einer Tradition gemacht.«

Die Termine kündigt Andrea Mittendorf über Facebook an. Ein weiteres besonderes Angebot sind auch die VIP-Nachmittage. Neukunden und Stammkunden können sich bei Facebook immer über Neuigkeiten und Termine bei »Celia Fashion« informieren.

Bunte Rucksäcke sind tolle Wegbegleiter für junge Frauen.
Alles, was „frau“ braucht. © Andreas Molau, Stadt Wolfenbüttel

Ich verabschiede mich mit einem guten Bauchgefühl und sehe mich abschließend noch einmal in dem hübsch dekorierten Modegeschäft um. Dabei stelle ich fest, dass es bei »Celia Fashion« für Frauen wirklich (fast) alles zum Glücklichsein gibt: Handtaschen, Tücher, Mützen, Schals, Modeschmuck, Hosen, Kleider, Röcke, Pullover, T-Shirts, Jacken, Westen und sogar Socken – und jedes Kleidungsstück von sportlich bis elegant. Sogar – wie ich heute erfahren habe – »vegane Kleidung« …

Weitere Informationen zu »Celia Fashion«

3 Gedanken zu “»Celia Fashion«: Angezogen und fertig für den Laufsteg!

  1. Ich möchte mein wunderbares Zeugnis darüber weitergeben, wie ich meinen Ehemann meines Lebens zurückerhalten habe. Ich möchte den Menschen auf der Welt sagen, dass es einen echten Zauberwirker gibt, der mächtig und aufrichtig ist. Sein Name ist Baba Wale Wiseman. Er hat geholfen Als ich mich mit Wiseman in Verbindung setzte, sprach er einen Liebeszauber für mich und mein Ehemann, der sagte, er habe nichts mit mir zu tun, rief mich erneut an und fing an, mich zu betteln. Jeder, der diesen Artikel liest und Hilfe benötigt, kann Wiseman auch jede Art von Hilfe anbieten, wie die Wiedervereinigung von Ehe und Beziehung, die Heilung von Krankheiten aller Art, Gerichtsverfahren und Schwangerschaftszauber. Wir sind jetzt sehr zufrieden mit unserem Selbst. Wiseman macht ihm klar, wie sehr wir uns lieben und brauchen. Dieser Mann ist echt und gut. Er kann Ihnen auch helfen, Ihre zerbrochene Beziehung zu reparieren. Ich hatte meinen Mann zurück! Es war wie ein Wunder! Keine Eheberatung und es geht uns sehr gut in unserem Liebesleben. Kontaktieren Sie diesen großartigen Mann, wenn Sie ein Problem mit einer dauerhaften Lösung haben
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