Katrin präsetiert die Linzer Plätzchen

Backe, backe, Plätzchen – mit Rezepten

Der Duft nach Zimt, Sternanis, Kardamom und anderen leckeren Gewürzen lag bei unserem Besuch in der Koch- und Patisserieschule BonApp´ noch verhalten in der Luft.
Auch Spekulatius, Vanillekipferl und Zimtsterne standen nicht auf dem Programm. Warum? Es ist erst Mitte Oktober und wir wollten unsere neue Keks-Ausstechform ausprobieren. Die Form zeigt die Lessingstadt-Feder, die unser Logo schmückt! Sie ist ab sofort als Ausstechform in der Tourist-Information zu haben und wir haben damit Probe gebacken. Spaß hat es gemacht bei Katrin Beddies, die ihre Koch- und Patisserieschule seit April 2016 in der Schweigerstraße betreibt, aber es war auch ganz schön anstrengend. Da weiß man hinterher, was so ein Meisterbäcker für eine Leistung bringt.

Wir haben unter fachkundiger Anleitung diverse Rezepte ausprobiert. Dank Vanille, Schokolade, Orange, Lebkuchengewürz und Co. duftete es bald sehr lecker. Auch herzhafte Cracker haben wir gebacken und eine Tartelette au chocolat, die zwar aufwendig aber unheimlich schokoladig wurde. Geschmeckt hat alles, aber wir mussten auch ein paar Pannen in Kauf nehmen. Wer kennt das nicht, wenn plötzlich Salz und Zucker durcheinander geraten oder der Teig so weich gerät, dass das Ausstechen einfach nicht gelingen will. Wir haben es gemeistert und freuen uns über unsere neue Ausstechform, die man nicht nur für die Weihnachtsbäckerei wunderbar gebrauchen kann. Damit ihr gleich loslegen könnt, warten zwei leckere Rezepte auf euch.


Lebkuchen-Federn

von Bloggerin Dagmar

Was ich am Kochen und Backen am wenigsten mag, ist das Einkaufen vorher. Auch ein Grund, warum ich mich auf unseren Termin bei der Koch- und Patisserieschule von Katrin Beddies schon sehr gefreut habe. Dort angekommen, hat mich gleich begeistert, wie liebevoll Katrin (beim Begrüßungssekt sind wir zum „du“ übergegangen) schon alles vorbereitet hat. Sogar die Mengen für die einzelnen Rezepte waren bereits abgewogen – echt klasse! Ich habe mir das Rezept mit den Lebkuchen-Federn ausgesucht. Dazu werden Honig und Zucker erwärmt, aus der Pfanne steigt mir ein aromatischer Duft in die Nase. Neben Vanillezucker noch Lebkuchengewürz dazu, das stimmt schon auf die Vorweihnachtszeit ein. Was mir an dem Rezept gut gefallen hat: Der Teig ist nach der Kühlungszeit fest und die Plätzchen lassen sich ganz leicht ausstechen. Das geht mit unserer Feder wunderbar. Einfach in der Zubereitung, allerdings mit tollem Ergebnis: Die Lebkuchen-Federn sind nicht so süß, durch die Aromen angenehm im Geschmack. Dieses Rezept werde ich auf jeden Fall für meine Familie noch mal backen!


Süße Zeitreise

von Blogger Björn

Auf das gemeinsame backen bei BonApp habe ich mich schon lange gefreut. Warum fragt ihr euch? Nun, da kommen verschiedene Dinge zusammen. In einer früheren Tätigkeit habe ich viel mit Köchen zusammen gearbeitet und vor einigen Jahren sogar mal selber im professionellen Stil Pralinen hergestellt. Ihr könnt euch meine Freunde also vorstellen als Katrin Beddies uns mitteilte, dass sie eine französische Patisserie-Ausbildung absolviert hat. Ich liebe Süßkrams und jeder der mich näher kennt weiß, dass ein achtgängiges Menü bei mir auch aus sieben Mal Dessert bestehen könnte. Darum habe ich mich auch gleich mit Unterstützung von Katrin auf die Tartelette au chocolat gestürzt. Zugegeben, die brauchen schon eine Menge Zeit und Fingerfertigkeit, aber der Duft von guter Schokolade hat wieder mal unglaublich viel Spaß gemacht. Und unsere gute Stimmung als Team ohnehin.

Am Ende des Tages zolle ich gern all‘ den Menschen meinen Respekt, die tagtäglich in Restaurants und Kantinen stehen, um für uns leckere Speisen zuzubereiten. Das ist harte Arbeit, gepaart mit ganz viel Leidenschaft, für die wir viel öfter danke sagen sollten.


Vanille-Federn mit Rezept zum Nachbacken

von Bloggerin Kerstin

Kochen und backen ist nicht wirklich meins, lieber probiere ich die Ergebnisse der anderen ;-). Aber trotzdem stelle ich mich der Herausforderung und suche mir das einfachste Rezept aus, die Vanillefeder. So nun erst mal die Zutaten zusammen rühren. Na das geht ja noch ganz gut. Zum Schluss noch gut durchkneten. Dann kommt der Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank. Anschließend darf ich den Teigklumpen ausrollen. Mit unserer Lessingfeder versuche ich jetzt ganz viele Kekse auszustechen. Bei der Konsistenz des Teiges klappt das eigentlich ganz gut. Nun kommen die rohen Kekse in den Backofen. Die Zeiten und die richtige Temperatur überwacht Katrin für mich. Die noch warmen Kekse wende ich zum Abschluss noch in einer Mischung aus Zucker und Vanillezucker. Ihr werdet es nicht glauben, aber die Kekse sind richtig lecker und mir hat das Ganze sogar Spaß gemacht 🙂

Damit ihr auch auf den Geschmack kommt, gibt es das Rezept zum nachbacken:

Zutaten:
200g weiche Butter
50g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
300g Mehl

Zum Verzieren:
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
Die Vanilleschote auskratzen. Weiche Butter, Puderzucker und Vanillemark schaumig rühren. Mehl unterheben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und 30 Minuten kühl stellen. Backofen auf 150 Grad vorheizen. Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und ausstechen. Portionsweise auf einem mit Backpapier belegtem Blech circa 15 Minuten backen.

Zum Verzieren Zucker und Vanillezucker mischen. Die noch warmen Kekse (Vorsicht: zerbrechlich) in der Zuckermischung wenden und anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Schokoladenkekse

von Bloggerin Stephanie

Als ich höre, dass Katrin das Aufräumen und Abwaschen für uns übernimmt, habe ich gleich dopplete Lust auf unseren Backnachmittag. Meine Strategie zuhause ist häufig, möglichst wenig Schüsseln zu verwenden, dann muss ich auch nicht so viel aufräumen. Heute mache ich nach herzenslust die Schokoplätzchen, die mithilfe einer Schokofüllung zu gehaltvollen Doppeldeckerfedern werden. Den Topf mit den klebrigen Resten der Schokofüllung muss ich ja zum Glück nicht abwaschen 😉

Was mich bei unserem Backnachmittag total überrascht: Es wird total wenig von Teig und fertigen Backergebnissen genascht. Der süße Duft in der Luft, hat bei fast allen eher zu Lust auf etwas Herzhaftes geführt. So bleibt mehr für die Kollegen, die sich am nächsten Tag sehr über unsere Keksvariationen freuen. Damit wir zwischendurch trotzdem nicht verhungern, hat Katrin für uns Baguette mit Olivenöl und grobem Salz bereit gestellt. Ein wirklich leckerer Happen für Zwischendurch. Sowieso hat Katrin für uns alles super vorbereitet und ich fühle mich in den liebevoll eingerichteten Räumen sofort sehr gut aufgehoben. Alles ist hell und freundlich und die Deko ist stimmig und passt zum Thema. Ich schaue mich auf jeden Fall mal bei ihren Kochkursen um, so ein Gutschein wäre ja vielleicht ein guter Weihnachtswunsch für mich.


Linzer Plätzchen und herzhafte Cracker

von Bloggerin Alina und Bloggerin Sandra

Damit bei unserem gemeinsamen Backen nichts schief geht, haben wir uns überlegt lieber zu zweit im Team zu arbeiten. Unsere Wahl fällt auf zwei sehr unterschiedliche Kekssorten: die herzhaften Cracker und die süßen Linzer Plätzchen mit Marmeladenfüllung. Wir starten mit dem Klassiker in unseren Backnachmittag. Optimistisch gehen wir also ans Werk und sammeln unsere bereitgestellten Zutaten zusammen. Ausnahmsweise halten wir uns auch mal an das Rezept, denken wir zumindest, und vermengen die Zutaten nach und nach in der vorgesehenen Reihenfolge. Beim Mixen fällt uns allerdings auf, dass irgendwas mit der Konsistenz von unserem Teig nicht stimmen kann und komischerweise steht da auch noch eine ganze Schale voll Zucker, die doch eigentlich schon längst in der Schüssel sein soll. Mutig probiert Sandra und ihr Gesicht sagt alles: Der vermeintliche Zucker in unserem Teig enttarnt sich als Salz. Nachdem wir herzlich gelacht haben, starten wir unseren zweiten Versuch. Diesmal sieht unser Teig aus wie aus dem Bilderbuch und unsere Kekse können nach einer Kühlpause ausgestochen, mit Marmelade und Eigelb bestrichen und in den Ofen gebracht werden.

Herzhafte Cracker mit Rezept zum Nachbacken

Während der Kühlpause wagen wir uns an unser nächstes Rezept: die Cracker. Als erstes ist hier Muskelkraft und Ausdauer gefragt, denn eine riesige Menge Hartkäse muss fein geraspelt werden. Nach diesem Kraftakt fehlen nur noch die übrigen Zutaten. Zum Schluss können nach Belieben verschiedene Geschmackskomponenten (zum Beispiel Mohn, Paprikagewürz und Sesam) hinzugefügt werden, um ein individuelles Aroma zu erhalten. Wir bevorzugen das Paprikagewürz – und  ab geht es mit den ausgestochenen Federn in den Ofen. Schon nach kurzer Zeit macht sich der Geruch von unseren Käseplätzchen in der ganzen Backstube breit und wir können es kaum erwarten zu probieren :-). Endlich können wir unsere Backergebnisse aus dem Ofen holen und kosten. Besonders die Cracker können wir euch als echte Alternative zu den klassischen, süßen Weihnachtsplätzchen empfehlen; die kommen sicherlich auch auf jeder Feier gut an. Habt ihr Lust sie nachzubacken?

Zutaten:
250g Butter
300g Mehl
100g Parmesan, gerieben
200g Gruyère, gerieben
10g Salz

Mögliche Aromatisierung:
10g Paprikapulver
30g Mohn
30g Sesam

Alle Zutaten vermischen und die gewünschte Aromatisierung auswählen. Den Teig ruhen lassen. Nicht zu dünn ausrollen und bei 170 Grad circa 12 bis 15 Minuten backen.

Unser Fazit des Tages: Gemeinsames Backen macht viel Spaß und wenn dann auch noch das anschließende Aufräumen und Abwaschen entfällt, ist das Backerlebnis perfekt!

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